Friederike Ziganek-Soehlke • mein beruflicher Werdegang

Friederike Ziganek-Soehlke ist vor allem als Fachautorin, Referentin und Bewegungstherapeutin im Bereich der Gerontologie, Prävention und Rehabilitation bekannt. Ihre Arbeit verbindet Sportwissenschaft mit der Förderung von Mobilität und Selbstständigkeit älterer Menschen.
Zu ihren Schwerpunkten gehören:
• Gerontologie und Bewegungsförderung: Sie entwickelt Konzepte, wie gezielte Bewegung die körperliche Leistungsfähigkeit, das Gleichgewicht, die kognitive Leistungsfähigkeit und die Lebensqualität älterer Menschen verbessern kann.
• Sturzprävention: Sie gilt als Expertin für Sturzprophylaxe. Ihr Programm StuBS (Sturzprophylaxe durch Bewegungsschulung) richtet sich an Therapeuten, Übungsleiter und Pflegekräfte und kombiniert Gleichgewichts-, Kraft- und Koordinationstraining mit alltagsnahen Übungen.
• Neurologische Rehabilitation: Ein weiterer Schwerpunkt ist die Gruppentherapie für Menschen mit neurologischen Erkrankungen, etwa nach Schlaganfall oder bei Parkinson. Dabei setzt sie auf spielerische Bewegungsformen zur Förderung von Mobilität und sozialer Interaktion.
• Fort- und Weiterbildung: Sie hält seit vielen Jahren Seminare für Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Rehasport-Übungsleiter und andere Gesundheitsberufe. Themen sind unter anderem Sturzprävention, Gedächtnistraining durch Bewegung, Rehasport und Bewegung im Alter.
Ihre wissenschaftliche Arbeit umfasst unter anderem Studien an der Universität Heidelberg zu:
• Kompetenzerhalt durch motorische Schulung (1996),
• psycho-ökologischen Aspekten von Bewegungsinterventionen bei Menschen über 60 Jahren (1998),
• Sicherheitsempfinden und Lebensqualität älterer Menschen (2005).
Zu ihren wichtigsten Veröffentlichungen zählen:
• „So geht's weiter – Neurorehabilitation mit Bewegungsspielen in der Gruppe“(2002), ein Praxisbuch für die neurologische Gruppentherapie.
• „StuBS – Sturzprophylaxe durch Bewegungsschulung“ (2007), ein umfassendes Fachbuch mit Theorie, Übungsprogrammen und Fallbeispielen.
• Mehrere Fachartikel, beispielsweise „Bewegung im Alter – Belebt Körper, Geist und Seele“ sowie „Bewegungsgruppen im Altenheim gestalten“, in denen sie die Bedeutung regelmäßiger Bewegung für körperliche und geistige Gesundheit im Alter beschreibt.
